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Wie entstand CaRL?
Das Konzept von CaRL basiert auf dem EU-Forschungsprojekt "Rolling Shelf", das eine internationale Projektgruppe im Jahr 2000
abgeschlossen hat. Partner waren neben Dr. Wolfgang Röhling u.a. UPS, ÖBB, NS-Cargo (Railion) und Alcatel Austria. Gegenstand war
die Abschätzung, wie hoch in den nächsten Jahren das Verlagerungspotenzial von Teilladungsverkehr auf die Schiene ist sowie die
Entwicklung und Konzeption für ein geeignetes Zugsystem.
Eine Weiterentwicklung von CaRL verbesserte die Attraktivität der Umschlagterminals durch zusätzliche Funktionen (wie etwa die
Sortierung und Kommissionierung). Sie wurde von 2002 vom Bundesforschungsministerium im Rahmen der Initiative "Europäischer
Schienengüterverkehr 2010" gefördert.
Wie realistisch ist CaRL?
Für "Rolling Shelf" haben die Projektpartner eine Abschätzung der Transportnachfrage durchgeführt - sowohl für palettierte
Teilladungstransporte als auch für Paketsendungen. Die Analyse- und Prognoseergebnisse zeigen, dass ein ausreichendes Potenzial
für das System vorhanden ist, das in Zukunft weiter steigt.
Ein Businessplan hat die Wirtschaftlichkeit von CaRL nachgewiesen. Insgesamt zeigt sich, dass nach einer Anlaufphase von 3 Jahren
Gewinne mit dem System realisiert werden können.
Mit dem Engagement der beteiligten Firmen sind fast alle Voraussetzungen für die Realisierung von CaRL gegeben. Der nächste Schritt
ist jetzt die konkrete Suche nach Kunden und Partnern in Südbaden.
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